Tiger P Tank by Ferdinand Porsche vk 45 01 P with 8 8 cm Gun
Tiger P Tank by Ferdinand Porsche vk 45 01 P with 8 8 cm Gun

Tiger P Panzer von Ferdinand Porsche: vk 45.01 P mit 8,8 cm Kanone

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Inhaltsverzeichnis

Tiger P Panzer von Ferdinand Porsche: vk 45.01 P mit 8,8 cm Kanone – Stichpunkte

  • Entwicklung durch Porsche: Der Panzer Tiger P wurde 1942 von der Firma Ferdinand Porsche entwickelt. Er verfügte über einen neuen Benzinmotor, der eine Leistung von 310 PS hatte.
  • Umgestaltung der Wanne: Die Wanne des Panzers wurde im Hinblick auf ihre Funktionalität überarbeitet, wobei die Panzerung verstärkt und die Kühlsysteme für Getriebe und Motor modifiziert wurden.
  • Überholung des Aufhängungssystems: Das Aufhängungssystem des Panzers wurde erheblich verändert, indem die Stützrollen entfernt und Straßenräder mit interner Stoßdämpfung hinzugefügt wurden.
  • Herausforderungen bei der Produktion: Der Tiger P war mit zahlreichen Produktionsproblemen konfrontiert, insbesondere mit dem Motor und dem Kühlsystem, die sich während der Tests herausstellten.
  • Änderungen am Getriebe: Es gab eine Initiative zur Umstellung von einem elektrischen auf ein hydromechanisches Getriebe, die jedoch in der Produktion nicht vollständig umgesetzt wurde.
  • Unproduzierte Bewaffnung: Ein Vorschlag des Skoda-Konstruktionsbüros für eine 10,5-cm-Kanone KwK 16/775 wurde ausgearbeitet, kam aber nie über die erste Entwurfsphase hinaus.
  • Dringlichkeit der Produktion: Die Dringlichkeit, den Tiger P zu produzieren, war eine Reaktion auf den Bedarf des deutschen Militärs an einem schweren Panzer, der in der Lage war, fortschrittliche sowjetische Panzer wie den T-34 und den KV zu bekämpfen.
  • Konkurrenz zu Henschel: Der Tiger P stand in Konkurrenz zu einem Entwurf von Henschel und wurde trotz anfänglicher Produktion schließlich zum Panzerjäger Ferdinand umgebaut.
  • Historische Klarstellungen: Der Artikel zielt darauf ab, historische Ungenauigkeiten über den Tiger P zu korrigieren, insbesondere in Bezug auf sein Antriebssystem und seine Produktionsgeschichte.

Die Entwicklung des deutschen schweren Panzerprogramms während des 2. Weltkriegs

Die Anfänge der deutschen Initiative für schwere Panzer gehen auf das Jahr 1937 zurück. Trotz des frühen Beginns verzögerte sich das Programm aufgrund ständiger Änderungen an den Entwürfen der noch nicht produzierten Panzer. Die Porsche K.G. nahm sich dieser Herausforderung an und begann im Dezember 1939 mit der Arbeit am schweren Panzer Typ 100, der auch als VK 30.01(P) bezeichnet wurde

Dieses Vorhaben führte zur Konzeption eines weiteren bedeutenden Panzers, des VK 45.01(P), der auch als Pz.Kpfw. Tiger P

Dieses Fahrzeug, das oft auch als Porsche Tiger P bezeichnet wird, wurde schließlich in den Dienst gestellt

Bei einem anderen Verlauf der Ereignisse wäre dieser Panzer vielleicht als der wichtigste deutsche schwere Panzer während des Zweiten Weltkriegs anerkannt worden

Die Entwicklung des deutschen Panzers: Höheres Gewicht, gleiche Abmessungen und 8,8 cm Kanone

Im Vorfeld des zu erwartenden Konflikts mit der UdSSR wurde in Deutschland der VK 30.01(P) entwickelt, der den ersten Versuch darstellte, eine dicke Panzerung mit einer beeindruckenden Offensivfähigkeit zu verbinden, um es mit anderen Panzern seiner Klasse aufnehmen zu können

Im März 1941, als die Bewaffnung dieses Panzers noch nicht genehmigt war, begannen die Überlegungen, ihn mit einer noch stärkeren Feuerkraft auszustatten. Der Hintergrund dafür waren die unklaren Informationen, die Deutschland über die Panzer der Roten Armee hatte, wobei einige Berichte von Panzern mit mehr als 100 Tonnen Gewicht sprachen

Die deutschen Panzerkonstrukteure beließen es nicht bei der ursprünglichen Bewaffnung, der 8,8 cm Flak 18. Auf der Suche nach der Vorherrschaft dachten sie über andere beeindruckende Optionen nach: den 10,5 cm KwK L/47 und den 8,8 cm KwK L/56, der sichdurch seine erhöhte Mündungsgeschwindigkeit auszeichnete

Im Mai taucht ein weiterer Kandidat auf: die 8,8 cm KwK L/71, die sich an der Ballistik der Flak 41 orientiert

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